XXL-Sparpaket für die GKV und deren Folgen.
Der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) steht das Wasser buchstäblich bis zum Hals. 2027 droht eine Finanzierungslücke von rund 15 Milliarden Euro; bis 2030 könnte das Defizit sogar auf 40 Milliarden steigen.
Das bedeutet zusätzliche finanzielle Belastungen, welche pro Jahr immer weiter steigen.
Hier nur 4 Beispiele der 66 erstellten Spar-Empfehlungen (durch die von der Regierung eingesetzte Finanzkommission Gesundheit (FKG))
1. Die Kommission empfiehlt eine stärkere Patientenbeteiligung, etwa höhere Zuzahlungen für Medikamente und die (Wieder-)Einführung der Praxisgebühr.
Mein Tipp:
- Ambulante Zusatzversicherungen, die Zuzahlungen für Medikamente, Heilmittel und Praxisgebühren auffangen.
2. Ein sehr brisanter Vorschlag ist die Abschaffung oder Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung für Ehepartner in der GKV.
Mein Tipp:
- Für Paare und Familien mit einem hohen Einkommen könnte ein Wechsel in eine PKV-Vollversicherung attraktiv sein. Lasst es von mir checken.
3. Die Versorgungslücke bei Kronen, Brücken oder Implantaten wird noch größer.
Mein Tipp:
- Eine gute Zahnzusatzversicherung wird finanzielle Desaster verhindern.
4. Da Krankenhäuser durch die Reform weniger Geld für die allgemeine Pflege und Ausstattung erhalten (Anpassungen bei Pflegebudgets), sinkt der Standard in Mehrbettzimmern voraussichtlich weiter.
Mein Tipp:
- Stationäre Zusatztarife ermöglichen gesetzlich Versicherten Leistungen wie Privatpatienten, was für die Genesung im Krankheitsfall von hoher Bedeutung ist.